Land beharrt auf Krähentötung

HANNOVER (DPA). Die umstrittenen Krähentötungen im Landkreis Leer werden nach Einschätzung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums wie geplant im August fortgesetzt. Die erste Phase des Forschungsprojektesdes Institutes für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover sei am Donnerstag beendet worden, sagte Hans-Helmut Mehls, Referatsleiter im Ministerium ,in Hannover. Das Projekt werde nur dann gestoppt, wenn Naturschutzverbände neue Argumente gegen die Krähentötung vorbringen könnten.

Bislang seien rund 5600 Rabenkrähen und Elstern gefangen und getötet worden, sagte Mehls. Mit dem Forschungsprojekt soll untersucht werden, ob sich die Bestände von Wiesebvögeln und Feldbrütern erholen, wenn massenhaft Krähen getötet werden.

Naturschützer halten das Projekt für unwissenschaftlich und hatten die Krähentötung als "sinnlos" kritisiert. Gegen den Leiter des Instituts für Wildtierforschung, Klaus Pohlmeyer, und Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) seien sogar Strafanzeigen gestellt worden, sagte Mehls.


Der Kommentar:

Liebe Freunde und leser des Rabenbaums,

ich weis nicht wie es Ihnen oder Euch geht wenn jemand meint, es seien

"neue Argumente"

gegen die Krähentötung notwendig.

Für mich werden zukünftig zwei Namen jedenfalls unvergesslich bleiben:
1.Hans-Heinrich Ehlen (von der CDU) und
2. Klaus Pohlmeyer
Das sind doch wirklich zwei Namen, die man sich unbedingt merken sollte.

Der Rabenbaum glaubt zumindest ein stichhaltiges Argument zu haben. Seine Leser und Besucher die ein großes Interesse haben, dass die Krähentötung eingestellt wird. Ich darf Euch von daher bitten, einen Eintrag auf dem Kontaktformular vorzunehmen. Euer Protest wird dort gesammelt und anschließend als Protest an die oben genannten weiter geleitet.

Danke für Eure Mithilfe!

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